Audiopädagogischer Dienst

Damit sich die Sprach- und Hörfähigkeit bei Kindern mit einem Hördefizit gut entwickeln kann, sind folgende Maßnahmen dringend erforderlich:

  • eine frühe medizinische Abklärung
  • bei chronischen Hörschädigungen je nach Bedarf eine frühe individuelle Hörgeräteanpassung
  • Anleitung und Beratung der Eltern
  • therapeutische Maßnahmen für das Kind mit Hörproblemen
  • Voraussetzung für eine gute Entwicklung ist eine Eltern-Kind-orientierte Therapie, in der die Eltern ständig mit einbezogen sind
  • Die Stimulation, Schulung und Differenzierung der Hörreste so früh wie möglich zu beginnen, um die wichtigsten Phasen der Reifung und Entwicklung zu nutzen
  • auch bei minimalsten Hörresten, die Sprache auditiv aufnehmen zu können  (mittels optimal angepassten Hörgeräten oder Cochlear Implantaten)
  • eine natürliche, melodische Stimme
  • Entwicklung einer altersadäquaten Kommunikation
  • Erhöhte Chancen für eine gute Berufsausbildung und ein breiteres Band von Berufsrichtungen
  • Ganzheitliche Entwicklungsförderung
  • Anleitung der Eltern, wie sie das Hören und Sprechen im Alltag fördern können
  • Grundlagen des Hörens wie  Sprache und Geräusche wahrnehmen, erkennen und differenzieren, rhythmisch-musikalische Merkmale (z.B. Intonation), sprachbezogene Differenzierung usw.
  • Grundlagen der Sprache wie Sprachaufnahme, -verständnis, -verarbeitung und Sprechen
  • Therapie audiogener Atem-, Stimm- und Sprechprobleme
  • Unterstützung beim Einsatz technischer Hilfsmittel und deren Anwendung
  • Prävention von Wahrnehmung-, Lern- und Verhaltensproblemen
  • Begleitung der Eltern in ihrer besonderen Erziehungssituation
  • Unterstützung beim Einsatz und bei der Anwendung technischer Hilfsmittel
  • Begleitung inkludierter Kindergartenkinder mit Hörproblemen
  • Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere in der Umgebung der Kinder (z.B. Großeltern, Geschwister, Verwandte)
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Hörgeräteakustikern, Ärzten, Psychologen, Kindergartenpädagoginnen, anderen Therapiestellen, Schulen usw.
  • Informationsabende für Spielgruppen- und Kindergartenpädagoginnen
  • Infolektionen in Kindergärten (mit inkludierten Kindern)
  • Schulvorbereitung und je nach Bedarf Erstgespräche mit den Schuldirektoren

Die „Flohgruppe“ findet alle 4 – 6 Wochen an einem Vormittag statt.  Sie ermöglicht den Kindern und Eltern, regelmäßig andere Kinder mit Hörproblemen zu treffen, was für ihre psychische Situation und ihre Identitätsfindung sehr wichtig ist.

Die Eltern können sich mit anderen betroffenen Eltern (auch Eltern, deren Kinder schon die Schule besuchen) austauschen.

Unser Team

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Karin Grabherr-Nachbauer
Leitung Früherziehung – Dipl. Audiopädagogin
+435572/25733-24
Ulli Mathis
Audiopädagogin
+435572/25733-24
Margit Ströhle
Sonderkindergartenpädagogin
+435572/25733-24
..für den Weg

„Wir sollten uns weniger bemühen,
den Weg für unsere Kinder vorzubereiten,
als unsere Kinder für den Weg.
Indianerweisheit aus Amerika